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Linford Christies beeindruckender Moment

Vor 30 Jahren begeisterten zwei PUMA-Kontaktlinsen die Welt und schrieben Geschichte
21. Juli 2026
Wie kann eine einfache Pressekonferenz einen weltweiten Medienrummel auslösen? Die Sprintlegende und Olympiasieger Linford Christie, einer der erfolgreichsten Leichtathleten seiner Zeit, wusste, wie es geht.
Als bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta die Augen der ganzen Welt auf ihn gerichtet waren, blickte Linford mit einem Paar maßgefertigter PUMA-Kontaktlinsen zurück und schuf damit eines der ikonischsten Bilder der Sport- und Marketinggeschichte. Dreißig Jahre später blicken wir noch einmal auf diesen außergewöhnlichen Moment zurück.

Wie ein Champion entsteht

Linford war der erste Athlet überhaupt, der gleichzeitig die Titel im 100-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen, den Weltmeisterschaften, den Europameisterschaften und den Commonwealth-Spielen innehatte. Er stellte britische und europäische Rekorde auf, gewann Gold auf jeder großen Bühne, die der Sport zu bieten hat, und war der erste Europäer, der die 10-Sekunden-Marke unterbot. Bis heute ist er der älteste Goldmedaillengewinner im 100-Meter-Lauf der Männer in der Geschichte sowohl der Olympischen Spiele als auch der Weltmeisterschaften.
“Du musst nicht wie ein Champion trainieren, sondern wie derjenige, der den Champion verfolgt.”
— Linford Christie, 1997
Die “Fantastic Four” der Leichtathletik-Weltmeister von 1993: Linford Christie, Heike Drechsler, Merlene Ottey und Colin Jackson (v. l. n. r.)
Er steht nach wie vor in enger Verbindung zu PUMA und kehrte 2023 anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Marke zurück

PUMA: Liebe und mutige Schritte

Linfords Persönlichkeit war ebenso einzigartig wie seine sportlichen Leistungen. Seine sportlichen Erfolge waren nur ein Teil des Vermächtnisses, das er hinterlassen hat.

Während seiner gesamten Karriere scheute Linford nie davor zurück, nach einzigartigen Wegen zu suchen, um seine Liebe zur Marke zum Ausdruck zu bringen, und PUMA ließ ihm stets die Freiheit, sich selbst zu verwirklichen. Auffällige Rennanzüge, gewagte Stilentscheidungen und kreative Ideen wurden zu einem Teil seiner Identität als Sportler.
Linford Christie in einem silbernen Trainingsanzug
bei einer PUMA-Produktvorstellung im Jahr 1997
und mit einem großen PUMA-Logo-Aufdruck auf seinen Sprint-Leggings im Jahr 1994
“Ich hatte das Glück, von einer Marke gesponsert zu werden, die mir kreative Freiheit ließ – genau das hat PUMA getan.”
— Linford Christie, 2024
Linford bei „Weltklasse Zürich“ im Jahr 1995
Er strebte stets danach, noch einen Schritt weiter zu gehen, und sorgte damit für Aufsehen bei der Weltklasse Zürich Leichtathletikwettbewerb im Jahr 1995 mit einem auffälligen PUMA-Aufkleber auf der Brust.
Für die Olympischen Spiele in Atlanta ein Jahr später hatte er eine noch kühnerere Idee – eine, die in die Geschichtsbücher eingehen sollte.

Die Augen, die die Welt in ihren Bann zogen

Am 25. Juli 1996, einen Tag vor dem Eröffnungslauf über 100 Meter der Männer, veranstaltete PUMA in Atlanta eine Pressekonferenz.

Linford betrat den Raum mit einer dunklen Sonnenbrille und nahm gelassen Platz. Wenige Augenblicke später nahm er die Brille ab.

Plötzlich wurde den Anwesenden klar, was er verheimlicht hatte.

Die beiden hellblauen Kontaktlinsen mit dem ikonischen PUMA-Logo – der springenden Katze – blickten zu den Journalisten zurück.
Der legendäre Moment: Linford mit PUMA-Kontaktlinsen bei der Pressekonferenz in Atlanta im Jahr 1996
Die Reaktion erfolgte augenblicklich. Kameras blitzten, Reporter eilten herbei, um den Moment festzuhalten, und Bilder der Pressekonferenz verbreiteten sich rasch rund um die Welt. Innerhalb weniger Stunden wurde die Geschichte zu einer weltweiten Nachricht.
Weltweite Medienaufmerksamkeit für diesen historischen Moment in der Sport- und Marketinggeschichte
Pascal Rolling, der damals zum PUMA-Team in Atlanta gehörte, erinnert sich noch immer lebhaft an diesen Moment.
“Als Linford seine Sonnenbrille abnahm, veränderte sich die Atmosphäre im Raum schlagartig. Innerhalb weniger Minuten drängten sich Journalisten und Fotografen, um die Geschichte festzuhalten. Wir wussten, dass wir etwas Besonderes miterlebt hatten.”
— Pascal Rolling, Leiter Sportmarketing Laufsport
Trotz der Aufmerksamkeit, die diese Idee auf sich zog, betonte Linford stets, dass es dabei nie in erster Linie um Werbung gegangen sei. Vielmehr spiegelte sie seine Persönlichkeit wider: Risiken einzugehen, Erwartungen in Frage zu stellen und neue Wege zu finden, um dem Sport Energie und Unterhaltung zu verleihen.

Ein Vermächtnis, das weiterlebt

Die Bilder aus Atlanta gehen längst über den Sport hinaus. Was als spontane Idee eines Sportlers begann, hat sich zu einem der prägendsten Bilder der modernen Sportkultur entwickelt – ein ikonischer Moment, der zu den denkwürdigsten Partnerschaften zwischen Sportlern und Marken aller Zeiten zählt.
Er gilt nach wie vor als einer der ikonischsten und am häufigsten aufgegriffenen Momente in der Geschichte des Sportmarketings und inspiriert auch heute noch neue Generationen von Kampagnen und kreativen Arbeiten. Zuletzt wurde dieser Moment in der neuen Kampagne ’A$AP ROCKY x PUMA SUEDE ’94“ erneut aufgegriffen.
Die neue A$AP ROCKY x PUMA SUEDE ’94-Kampagne zeigt diesen legendären Moment
Auch dreißig Jahre später ist dieses Bild noch immer auf den ersten Blick erkennbar. Eine Sprintlegende, ein Paar PUMA-Kontaktlinsen und ein Moment, der immer wieder die Kraft der Kreativität, der Persönlichkeit und der Freiheit, Dinge anders zu machen, unter Beweis stellt.

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