Eine Geschichte voller Premieren: 4 Jahrzehnte Innovation bei PUMA
Vom Spielfeld bis zur Laufbahn – entdecken Sie das legendäre Erbe von PUMA
29. Juli 2026
In seiner fast 80-jährigen Sportgeschichte hat sich PUMA immer wieder als Technologiepionier erwiesen. Überraschende Innovationen haben den Sport zu neuen Höhen geführt und unzähligen Sportlern dabei geholfen, ihr ungenutztes Potenzial auszuschöpfen.
Neuheit liegt in der Natur von PUMA. Im ersten Teil dieser zweiteiligen Serie blicken wir auf die ersten prägenden Jahrzehnte der Marke zurück.
Neuheit liegt in der Natur von PUMA. Im ersten Teil dieser zweiteiligen Serie blicken wir auf die ersten prägenden Jahrzehnte der Marke zurück.
Die 50er und 60er Jahre – Super-Studs und schnelle Spikes
PUMAs Ruf als Hersteller bahnbrechender Fußballschuhe begann im Jahr 1950. Die erste bedeutende Markteinführung war das Modell ATOM, und die Marke war bereits bestrebt, noch einen Schritt weiter zu gehen. Rudolf Dassler tat sich mit führenden Experten zusammen, darunter auch dem westdeutschen Nationaltrainer Sepp Herberger.
Im Jahr 1952 kam der SUPER ATOM auf den Markt. Er verfügte über ein anatomisch geformtes Fußbett und austauschbare, einschraubbare Stollen. Zum ersten Mal konnten die Spieler ihr Schuhwerk direkt an die wechselnden Platzbedingungen anpassen.
Im Jahr 1952 kam der SUPER ATOM auf den Markt. Er verfügte über ein anatomisch geformtes Fußbett und austauschbare, einschraubbare Stollen. Zum ersten Mal konnten die Spieler ihr Schuhwerk direkt an die wechselnden Platzbedingungen anpassen.
PUMA SUPER-ATOM aus dem Jahr 1952
Einschraubbare Stollen beim PUMA SUPER-ATOM im Jahr 1952
Anders konstruiert: bahnbrechende Materialentwicklungen
PUMA war das erste Unternehmen, das die ungeschriebene Regel durchbrach, dass Fußballschuhe ausschließlich aus traditionellem Leder hergestellt werden mussten. Die späten 1950er- und 1960er-Jahre läuteten für die Marke eine Ära unermüdlicher Experimente ein.Im Jahr 1958 eroberte der ‘Weltmeister’-Stiefel die Weltbühne. Er war zudem der erste Stiefel, bei dem Känguru-Leder zum Einsatz kam, das dafür bekannt ist, besonders dünn und dennoch flexibel und strapazierfähig zu sein.
Im Jahr 1960 ging PUMA noch einen Schritt weiter und umhüllte den Vorderfußbereich (die Fußabdeckung) mit einem Gummi mit markanter Struktur. Erhabene Noppen im Zehenbereich und im Aufprallbereich erhöhten die Reibung und vergrößerten die Kontaktfläche mit dem Ball.
PUMA hatte den Spielern mehr Grip verschafft – und damit den Grundstein für das Konzept der ‘Power-Stiefel’ gelegt, das in den Neunzigern populär wurde.
PUMA-Fußballschuhe mit Profilelementen aus den 1960er- und 1970er-Jahren
Drei Jahre später war PUMA die erste Sportmarke, die das Obermaterial mittels Vulkanisation (einem chemischen Verfahren unter Einsatz von Wärme) mit der Sohle verband. Da dadurch keine zusätzlichen Stifte, Nieten und Nähte mehr erforderlich waren, wurde die Anzahl potenzieller Schwachstellen reduziert.
Der PUMA KING kam 1966 auf den Markt, kurz nach Eusébios legendärem Auftritt bei der Weltmeisterschaft. Das Modell war das erste, bei dem Nylonmaterialien in der Außensohle zum Einsatz kamen, und markierte damit den Beginn der Ära der ultraleichten Schuhe.
Der PUMA KING kam 1966 auf den Markt, kurz nach Eusébios legendärem Auftritt bei der Weltmeisterschaft. Das Modell war das erste, bei dem Nylonmaterialien in der Außensohle zum Einsatz kamen, und markierte damit den Beginn der Ära der ultraleichten Schuhe.
Rudolf Dassler, Eusébio und seine Frau Flora (v. l. n. r.)
PUMA KING Eusébio aus dem Jahr 1966
Geschwindigkeit, die gegen die Vorschriften verstößt
PUMA war das erste Unternehmen, das den Ansatz in Sachen Geschwindigkeit auf der Laufbahn neu überdachte und dabei einen radikalen Ansatz bei den Rennspikes verfolgte.Ende der 1960er Jahre kam es in der Leichtathletik zu einem Wendepunkt: Die traditionellen, weichen Aschenbahnen wurden durch gummiartige, synthetische Tartan-Beläge ersetzt, die auf bessere Leistungen ausgelegt waren. Die Athleten benötigten nun keine langen, robusten Spikes mehr. Die Sportmarken beeilten sich, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.
PUMA nutzte die Gelegenheit und brachte den TAHOE Brush Spike auf den Markt. Bei diesem Modell wurde auf herkömmliche Schnürsenkel verzichtet, stattdessen wurde erstmals bei einem PUMA-Schuh ein schnell verstellbarer Klettverschluss integriert und die üblichen Stollen durch 68 winzige, 4 mm lange Borsten ersetzt. Maximale Griffigkeit, minimaler Widerstand.
PUMA TAHOE Brush Spike aus dem Jahr 1968
In den Wochen vor den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt brachen amerikanische Sprinter mit diesem Schuh mehrere Weltrekorde. Dazu gehörte auch der erste 200-Meter-Lauf, der jemals in weniger als 20 Sekunden absolviert wurde.
Kurz vor der Veranstaltung erklärten die Organisatoren die Spikes für unzulässig und erklärten in einer sehr umstrittenen Entscheidung die Rekorde, die bereits mit den TAHOE aufgestellt worden waren, für ungültig.
Auch wenn ihm die offiziellen Titel aberkannt wurden, festigte der Brush Spike den Ruf von PUMA als Marke, die bereit ist, im Streben nach Geschwindigkeit die Regeln in Frage zu stellen.
Kurz vor der Veranstaltung erklärten die Organisatoren die Spikes für unzulässig und erklärten in einer sehr umstrittenen Entscheidung die Rekorde, die bereits mit den TAHOE aufgestellt worden waren, für ungültig.
Auch wenn ihm die offiziellen Titel aberkannt wurden, festigte der Brush Spike den Ruf von PUMA als Marke, die bereit ist, im Streben nach Geschwindigkeit die Regeln in Frage zu stellen.
Entlastung der Achillessehne
PUMA war 1968 das erste Unternehmen, das Schuhe speziell auf die empfindliche Mechanik der Achillessehne abstimmte. Herkömmliche Schuhe verursachen oft zusätzliche Reibung und erhöhen den Druck auf die empfindliche Stelle, an der die Sehnenfasern in den Fersenbein übergehen. PUMAs Antwort darauf: Weniger ist mehr. Das Ergebnis: der Fers-O-Til (was so viel bedeutet wie „Achillessehnenpolster“ oder ATP).An der Schuhrückseite wurde Material weggeschnitten, wodurch der Druck an der Einstichstelle verringert wurde – während eine schützende Polsterung die Ferse vor Stößen von außen schützte. Dank präziser Konstruktion blieb die passgenaue, handschuhartige Passform erhalten.
Was 1968 als rein anatomische Veränderung zur Vorbeugung von Verletzungen begann, hat sich seitdem zu einem Teil der Markengeschichte entwickelt. Heute ist der weiße Ausschnitt an der Ferse vieler PUMA-Schuhe eine Anspielung auf die legendäre Belüftungsöffnung, die erstmals die Achillessehne entlastete.
PUMA Fers-O-Til aus dem Jahr 1968
Die 70er und 80er Jahre – von der Biomechanik zu den Pionieren der Digitaltechnik
Unverwechselbarer Stil und Pionierleistungen von Frauen
Auf dem Spielfeld schloss sich PUMA 1971 mit der NBA-Ikone Walt “Clyde” Frazier zusammen, um den allerersten Signature-Basketballschuh zu entwickeln: den PUMA CLYDE.PUMA CLYDE aus dem Jahr 1971
Im selben Jahr schrieb PUMA mit dem „Pelérina“ auf dem Spielfeld Geschichte: dem weltweit ersten Fußballschuh, der speziell für Frauen entwickelt wurde. Schon Jahrzehnte bevor Leistungsschuhe speziell für Frauen zum Mainstream wurden, berücksichtigte PUMA bereits die besonderen Bedürfnisse von Sportlerinnen.
PUMA Pelérina von 1971
Mehr Sicherheit mit dem Sportabsatz
Im Jahr 1978 setzte der “Sportabsatz” neue Maßstäbe im Fußball und machte PUMA zum ersten Hersteller, der den Absatz durch eine spezielle Polsterung erhöhte.In direkter Anlehnung an die anatomischen Erkenntnisse des Fers-O-Til senkte der erhöhte Absatz von PUMA das Risiko einer Muskelüberdehnung und schützte so die Achillessehnen der Spieler bei Spielen mit hoher Belastung.
PUMA-Sportpumps aus dem Jahr 1978
Vom biegsamen Strohhalm bis zur trendigen Schuhsohle
PUMA war das erste Unternehmen, das bewies, dass Spitzensporttechnik auch aus den alltäglichsten Gegenständen entstehen kann. Im Jahr 1982 ließ sich CEO Armin Dassler von einem biegsamen Trinkhalm inspirieren, um Flexibilität auf den Platz zu bringen.Das Ergebnis war die Torero Duoflex-Sohle: ein bahnbrechendes Design mit geformten Flexzonen, die die natürliche Bewegung des Fußes nachahmten. Da sie den Spielern flüssige Beweglichkeit ermöglichte, ohne dabei an struktureller Stabilität einzubüßen, legte sie den Grundstein für die hochtechnologischen, reaktionsfreudigen Sohlen, die heute in modernen Fußballschuhen zum Einsatz kommen.
PUMA-Anzeige für den PUMA TORERO mit DuoFlex-Technologie aus dem Jahr 1982
Grafik zur PUMA DuoFlex-Technologie aus dem Jahr 1982
Armin Dassler mit dem neuen PUMA Torero im Jahr 1982
Individuelle Hebelwirkung auf dem Centre Court
PUMA war die erste Marke, die Sportlern individuelle Kontrolle ermöglichte, als sie 1985 mit dem Power Control System (PCS)-Schläger die Tenniswelt revolutionierte.Dank eines verstellbaren Griffs, mit dem die Spieler den Griff verlängern oder verkürzen konnten, um Drehmoment und Kontrolle individuell anzupassen, verhalf diese Technologie dem 17-jährigen Boris Becker zu seinem historischen ersten Wimbledon-Titel.
Boris Beckers Tennisschläger und Schuhe von seinem Sieg in Wimbledon im Jahr 1985
Der weltweit erste intelligente Schuh
PUMA war das erste Unternehmen, das der Welt tragbare Fitness-Tracker vorstellte, als es 1985 einen Tracker direkt in die Ferse eines Laufschuhs integrierte.Schon Jahrzehnte bevor Smartwatches und Fitness-Tracker zum Alltag gehörten, erfasste der PUMA RS (Running System) Computer mithilfe eines integrierten Mikrochips Geschwindigkeit, Distanz und Kalorienverbrauch.
Durch das Anschließen des Schuhs an einen Desktop-Computer konnten Läufer ihre Statistiken in Echtzeit auswerten – ein Beweis dafür, dass PUMA sich schon lange vor allen anderen mit Wearable-Technologie beschäftigt hat.
PUMA-Anzeige für den RS Computer aus dem Jahr 1985
Vom Fußballplatz bis zur Laufbahn hat PUMA bewiesen, dass Leistung und Fortschritt Hand in Hand gehen. Doch der Drang der Marke, mit Konventionen zu brechen, hatte gerade erst begonnen. In Teil 2 werden die legendären Meilensteine beleuchtet, die PUMA in den Neunzigern und darüber hinaus geprägt haben. Bleibt dran.
CATch up spricht jetzt mehrere Sprachen
Damit wir so viele Menschen wie möglich erreichen und ihr in die PUMA Welt eintauchen könnt, bieten wir CATch up jetzt auf Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch an. Die Übersetzungen werden automatisch erstellt und können deswegen Fehler enthalten.