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Legende von Natur aus. PUMA mit Herz.

Lothar Matthäus wird 65!
20. März 2026
Nur wenige Spieler haben den modernen Fußball mit einer solchen Intensität und Führungsstärke geprägt wie Lothar Matthäus. Von Herzogenaurach in die größten Stadien der Welt aufgestiegen, wurde er Deutschlands einziger FIFA-Weltfußballer des Jahres und prägte den Fußball auf höchstem Niveau.
Lothar Matthäus wird am Samstag 65 Jahre alt. Wir blicken zurück auf sein außergewöhnliches Leben und seine einzigartige, sehr persönliche Verbindung zu PUMA. Nicht nur durch Trophäen, sondern auch durch Momente, Werte und Entscheidungen, die ihn als Spieler, Führungspersönlichkeit und Legende definiert haben.

Lesen Sie diese 10 Anekdoten, die die Geschichte von Lothar Matthäus erzählen und warum sein Vermächtnis bei PUMA viel mehr ist als nur Sponsoring.

1. Vor dem Fußball gab es ein Handwerk 

Bevor er Profifußballer wurde, absolvierte Lothar eine Lehre als Raumausstatter. Sein ursprünglicher Plan war klar: Wenn es mit dem Fußball nicht klappt, will er Raumausstatter werden. 

Diese frühe Erziehung prägte seine Disziplin und Arbeitsmoral. Fußball war für ihn nie selbstverständlich, sondern etwas, das er sich Schritt für Schritt verdient hat.

2. PUMA war Familie - kein Vertrag 

Lothar Matthäus’ Verbindung zu PUMA begann lange vor dem Profifußball. Sein Vater arbeitete mehr als 40 Jahre lang als Hausmeister und Facility Manager in der PUMA-Zentrale in Herzogenaurach. Seine Mutter arbeitete ebenfalls für PUMA und fertigte von zu Hause aus Komponenten für Schuhe, und sein Bruder stieg im Kundenservice und im Lager in das Unternehmen ein. Weitere Generationen folgten. 

Helmut Fischer, langjähriger PUMA-Mitarbeiter und enger Freund von Lothar, erinnert sich: 
“Lothar hatte immer nur Fußball im Kopf. Nach der Schule hat der kleine Lothar oft auf dem PUMA-Gelände auf seine Eltern gewartet und zwischen den Gebäuden Fußball gespielt.”  
Es war nur natürlich, dass diese Leidenschaft bald auch auf dem Spielfeld zum Tragen kam. Als Jugendspieler des 1. FC Herzogenaurach trug er bereits PUMA-Schuhe, lange bevor Sponsoring eine Rolle spielte. PUMA war keine Markenwahl - es war Teil seines täglichen Lebens.
Der junge Lothar mit seinen Eltern

3. Seinen Wurzeln treu bleiben 

In seiner Profikarriere wollte der junge Lothar auch weiterhin in PUMA spielen. Deshalb lehnte er auch ein Angebot des 1. FC Nürnberg ab - sorry, falscher Sponsor.

Stattdessen unterstützte PUMA ihn und half, Türen anderswo zu öffnen. Borussia Mönchengladbach kam nach Herzogenaurach, sah ihn spielen - und nahm ihn unter Vertrag. In den 1970er Jahren war Gladbach die führende Kraft im deutschen Fußball und damals wie heute ein von PUMA ausgerüsteter Verein, der mit der Marke durch eine langjährige und tief verwurzelte Verbindung verbunden war. 

Es war der erste große Schritt einer Weltkarriere, die auf Loyalität und Vertrauen beruht.
Lothars Start bei Borussia Mönchengladbach

4. Der Stiefel, der ihn fast Bayern München kostete 

Lothars Lieblingsfußballschuh: der PUMA KING
1984 wechselte Lothar zum FC Bayern München - ein Verein, der offiziell von einer anderen Marke ausgestattet wurde, zu der zu dieser Zeit auch die Schuhe gehörten. Doch für Lothar gab es eine nicht verhandelbare Bedingung: 

“Ich werde kommen. Aber ich spiele bei PUMA KING.”

Es ging nicht um Boni oder Sonderbehandlung, sondern um seine persönlichen Vorlieben und seinen Komfort. Lothar hat nie nach Sondermodellen oder exklusiven Editionen gefragt. Während seiner gesamten Karriere trug er Standard-PUMA-KING-Stiefel, direkt aus dem Regal - sogar eine halbe Nummer zu klein, in 6½.

5. Werte, die seine Karriere prägten 

Belastbarkeit, Verantwortung und mentale Stärke waren für Lothar Matthäus nie Schlagworte, sondern gelebte Prinzipien. Wo immer er spielte, stand er für Engagement, Klarheit und Verantwortlichkeit, oft lange bevor Titel folgten.

Er entwickelte sich früh zu einer Führungspersönlichkeit, nicht weil der Verein es verlangte, sondern weil er Verantwortung übernahm. Lothar war Kapitän des FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft zugleich - eine seltene Rolle, die Autorität, Vertrauen und Konsequenz auf höchstem Niveau erfordert. 

Sein Charakter zeigte sich am deutlichsten in schwierigen Momenten. Nach schweren Verletzungen, darunter ein Kreuzbandriss und eine gebrochene Hand, kämpfte er sich jedes Mal zurück. Nicht indem er auf perfekte Bedingungen wartete, sondern indem er arbeitete, durchhielt und gestärkt zurückkehrte. 
“Im Fußball kann man sich nicht verstecken. Du musst nach vorne gehen.”
- Lothar Matthäus 
Lothar Matthäus mit gebrochenem Arm und Armin Dassler

6. Rekorde, die noch Bestand haben

PUMA-Werbung von 1993
Lothar Matthäus trug 20 Jahre lang das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Mit 150 Länderspielen ist er nach wie vor der Rekordhalter und übertrifft damit sogar Franz Beckenbauer.

Lothar hatte eine der längsten und erfolgreichsten Karrieren im deutschen Fußball. Bei der Weltmeisterschaft 1998 spielte Lothar im Alter von 37 Jahren, älter als jeder deutsche Spieler vor ihm. Ein Jahr später, mit 38 Jahren, erzielte er beim Confederations Cup sein letztes Länderspieltor und wurde damit zum ältesten Torschützen in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft. Beide Rekorde haben auch heute noch Bestand. 
“Viele Spieler haben großartige Spiele. Nur wenige bleiben zwanzig Jahre lang an der Spitze. Lothar hat es geschafft - und eine ganze Ära geprägt.”
- Helmut Fischer.

7. Hochs, Tiefs - und der Ballon d'Or 

Hochs und Tiefs haben ihn nicht geprägt. Sondern wie er auf sie reagierte.

Lothar erlebte sowohl Herzschmerz als auch Triumphe auf höchstem Niveau. Er war bei zwei verlorenen WM-Endrunden 1982 und 1986 dabei - letztere ist vor allem wegen seiner legendären Duelle mit Diego Maradona in Erinnerung geblieben. Diese intensiven Kämpfe auf dem Spielfeld waren der Beginn einer langen Freundschaft, die auch abseits des Platzes von gegenseitigem Respekt geprägt war.
Lothar Matthäus und Diego Maradona im Jahr 1986
Nur vier Jahre später war alles anders. Bei der Weltmeisterschaft 1990 dominierte Lothar das Turnier und führte Deutschland zum Titel. Im selben Jahr wurde er mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet - eine seltene Ehre für einen zentralen Mittelfeldspieler zu dieser Zeit.

8. “Il Grande Lothar” in Italien

In Italien ist Lothar Matthäus weder eine Fernsehpersönlichkeit noch eine Schlagzeile. Er ist Geschichte. Sein Name ist mit Erfolgen, Titeln und einer Spielweise verbunden, die eine Ära geprägt hat. 

Bei Inter Mailand wurde er landesweit als “Il Grande Lothar” bekannt - ein Name, der auch heute noch Gewicht hat und weit über eine Generation von Fans hinaus weitergegeben wird. Sein ehemaliger Trainer, Giovanni Trapattoni, hat seine Bedeutung einmal mit einem einfachen Satz zusammengefasst: 

“Ich bewundere Maradona. Aber um zu gewinnen, brauche ich Matthäus.” 

In Italien überdauert die Leistung länger als das Image, und das macht “Il Grande Lothar” zu einer bleibenden Legende.
Lothar in PUMAs Italien-Kollektion

9. Eine zweite Karriere mit Substanz 

Seit 2012 ist Lothar eine feste und einflussreiche Stimme in der Fußballberichterstattung des deutschen Fernsehens. Seine Analysen sind direkt, klar und konsequent auf die Leistung ausgerichtet.

Im Laufe der Jahre wurden seine Einschätzungen mehr zitiert, diskutiert und referenziert als die jedes anderen TV-Fußballexperten in Deutschland. Dieser Einfluss wurde mit der Verleihung des Deutschen Sportjournalistenpreises offiziell gewürdigt, der ihn zum meistzitierten TV-Fußballexperten des Landes macht.
“Ich sage, was ich sehe. Der Fußball verdient Ehrlichkeit.”
- Lothar Matthäus 
Lothar in einem Interview für eine TV-Dokumentation

10. Immer für die nächste Generation da

Zurückgeben war schon immer Teil von Lothar Matthäus’ Verständnis von Fußball - nicht als Geste, sondern als Verantwortung. 

Ein gutes Beispiel dafür war sein Engagement für Street Soccer, eine internationale Jugendfußballinitiative, die junge Spieler aus der ganzen Welt zusammenbrachte. Jungen und Mädchen spielten in gemischten Teams auf kleinen Spielfeldern zusammen, wobei Freude, Kreativität und Fairness im Vordergrund standen. Lothar unterstützte das Projekt als offizieller Schirmherr, neben Rudi Völler, Andreas Köpke und Anthony Yeboah.
PUMA-Werbung für Street Soccer
Über Street Soccer hinaus bleibt Matthäus dem 1. FC Herzogenaurach eng verbunden. FC Herzogenaurach bis heute eng verbunden. Er unterstützt Trainingslager als Trainer und spendet einen Teil seiner Interview-Honorare für die Jugendarbeit des Vereins.
“Wenn der Fußball dir so viel gibt, hast du auch die Verantwortung, etwas zurückzugeben.”
- Lothar Matthäus 
Lothar trainiert mit der Jugendmannschaft des 1. FC Herzogenaurach

Und nicht zuletzt: Wünsche für die Zukunft  

Auf die Frage, was er sich für sich selbst und für PUMA wünscht, wenn wir uns in zehn Jahren wiedersehen, blickt Lothar voraus: 
“Ich wünsche mir, dass PUMA eine der Top-3-Sportmarken weltweit ist. Eine, die an Leistung glaubt und auf ihrer Geschichte aufbaut.” 
Für Lothar ist das Erbe wichtig, aber nur, wenn es hilft, die Zukunft zu gestalten. Auch mit 75 Jahren will er Teil einer ehrlichen, lebendigen Sportkultur bleiben - engagiert, neugierig und generationenübergreifend verbunden. 

In diesem Sinne ist sein Wunsch für die Zukunft einfach und wird von PUMA geteilt: Glaubwürdig bleiben. Nahe an der echten Leistung zu bleiben. Und den Sport über Generationen hinweg schnell, ehrlich und inspirierend zu halten.
Eine PUMA-Legende - gestern, heute und morgen.
Lothar Matthäus, PUMA-Geschäftsführer Arthur Hoeld und Helmut Fischer

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