EIN SCHUH, DER DIE TRENDS ÜBERDAUERT
Wie die SUEDE die Kultur seit 1968 geprägt hat - und warum Paris 2026 einen neuen Startpunkt markiert
22. Januar 2026
Kaum ein Sneaker hat Alltag, Sport und Style über die Jahrzehnte hinweg so geprägt wie der PUMA SUEDE. Von der Straße über den Court bis hin zu Skateparks und dem Alltag - er passt sich immer wieder an und bleibt sich dabei treu. Im Jahr 2026 rückt PUMA diese Geschichte wieder in den Fokus - beginnend mit der Paris Fashion Week.
Er passt zu Jeans genauso gut wie zu maßgeschneiderten Hosen, zu einem Kapuzenpulli genauso selbstverständlich wie zu einem scharf geschnittenen Hemd - oder zu einer schicken Bluse. Er funktioniert in der Bewegung, im Alltag, in der Ruhe. Seit fast sechs Jahrzehnten ist der PUMA SUEDE Teil der Pop- und Alltagskultur. Nur wenige Sneaker haben so lange überdauert, ohne ihre Grundform zu verändern. Seine Linien sind klar, er ist sofort erkennbar, modisch und zeitlos zugleich.
Seine Geschichte beginnt im Jahr 1968. Der Schuh wird unter dem Namen CRACK auf den Markt gebracht. Der Begriff stammt aus dem damaligen Sportjargon: Damals wie heute steht “Crack” für außergewöhnliches Talent und herausragende Leistung. Genau das soll der Schuh repräsentieren. Als Trainings- und Freizeitschuh konzipiert, ist er funktional und robust, aus Veloursleder gefertigt und mit einer eigens dafür entwickelten Sohle ausgestattet. Er sucht nicht nach Aufmerksamkeit, sondern ist für Leistung gebaut.
Seine Geschichte beginnt im Jahr 1968. Der Schuh wird unter dem Namen CRACK auf den Markt gebracht. Der Begriff stammt aus dem damaligen Sportjargon: Damals wie heute steht “Crack” für außergewöhnliches Talent und herausragende Leistung. Genau das soll der Schuh repräsentieren. Als Trainings- und Freizeitschuh konzipiert, ist er funktional und robust, aus Veloursleder gefertigt und mit einer eigens dafür entwickelten Sohle ausgestattet. Er sucht nicht nach Aufmerksamkeit, sondern ist für Leistung gebaut.
PUMA CRACK von 1969
Eine stille Geste für die Menschenrechte
1968 ist auch ein Jahr, in dem sich die Wahrnehmung des Sports zu verändern beginnt. Sportstadien werden nicht mehr nur als Orte des Wettkampfs gesehen, sondern zunehmend als öffentliche Räume, in denen soziale Spannungen sichtbar werden. In den Vereinigten Staaten verschärft sich der Kampf um die Bürgerrechte. Im April wird Martin Luther King in Memphis ermordet. Rassismus, Diskriminierung und soziale Ungleichheit beherrschen den öffentlichen Diskurs. Ein historischer Schritt: Tommie Smith und John Carlos während der Medaillenzeremonie bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt
Am 16. Oktober 1968 gewinnt Tommie Smith den 200-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt und stellt mit 19,83 Sekunden einen neuen Weltrekord auf - als erster Mensch durchbricht er die 20-Sekunden-Marke. Bei der Medaillenzeremonie setzt er einen historischen Schritt, indem er gemeinsam mit dem Drittplatzierten John Carlos gegen Rassismus und soziale Ungleichheit protestiert. Beide senken den Kopf und heben eine geballte Faust, wobei sie einen schwarzen Handschuh tragen, während die amerikanische Nationalhymne gespielt wird. Smith und Carlos erscheinen ohne Schuhe, nur mit schwarzen Socken.
Auf dem Siegertreppchen immer noch präsent: der PUMA CRACK, der neben ihnen steht. Schwarz, mit dem unverwechselbaren weißen Formstrip an der Seite, steht der Schuh nicht im Zentrum des Protests - aber er wird Teil des Bildes dieses Moments, ein Bild, das um die Welt reist.
Der Protest wird vom Internationalen Olympischen Komitee als politischer Akt gewertet. Smith und Carlos werden von den Spielen ausgeschlossen. Auch PUMA wird sanktioniert, da die Sichtbarkeit der Schuhe als unerlaubte Werbung angesehen wird. Anstatt sich zu distanzieren, steht PUMA weiterhin zu Smith, der seinerseits jahrzehntelang mit der Marke verbunden bleibt.
Der Protest wird vom Internationalen Olympischen Komitee als politischer Akt gewertet. Smith und Carlos werden von den Spielen ausgeschlossen. Auch PUMA wird sanktioniert, da die Sichtbarkeit der Schuhe als unerlaubte Werbung angesehen wird. Anstatt sich zu distanzieren, steht PUMA weiterhin zu Smith, der seinerseits jahrzehntelang mit der Marke verbunden bleibt.
Von CRACK über CLYDE bis SUEDE
In den frühen 1970er Jahren rückt der Schuh weiter ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Walt “Clyde” Frazier, Basketballstar der New York Knicks und eine Stilikone seiner Zeit, unterschreibt bei PUMA. Frazier will niedrig geschnittene Schuhe. Und ein andersfarbiges Paar für fast jedes Spiel. Für Basketballspieler dieser Zeit ist dieser Ansatz höchst ungewöhnlich und seiner Zeit eindeutig voraus. PUMAs Bereitschaft, über Konventionen hinaus zu denken, erweist sich als perfekt. In Anlehnung an den CRACK wird der CLYDE entwickelt. Der Schuh wird sichtbarer, persönlicher und individueller - auf dem Platz und darüber hinaus. Zunächst bleibt der CLYDE auf den US-Markt beschränkt. Als Walt Frazier 1980 seine Karriere beendete, wurde der Name CLYDE - verbunden mit seiner Persona - ausgeblendet, während der Schuh begann, die Welt zu erobern. Die Silhouette wurde weltweit äußerst beliebt und wurde weiterhin produziert. Jahrzehnte später erhielt er schließlich einen neuen Namen, der auf seinem charakteristischen Material basiert: SUEDE. Die Form blieb erhalten, ebenso wie sein Charakter.
In den 1980er Jahren findet der SUEDE seinen Platz in der aufkommenden Hip-Hop-Kultur. Vor allem Breakdance-Gruppen - sogenannte B-Boy-Crews - machen sich den Schuh zu eigen. Sie sind auf der Suche nach Schuhen, die Bewegungsfreiheit ermöglichen, Halt bieten und starken Belastungen standhalten. Der SUEDE erfüllt diese Anforderungen. Aus dem Trainingsschuh wird ein Straßenschuh. Auch die Skateboarding-Kultur nimmt den SUEDE auf und interpretiert ihn auf ihre Weise.
In den 1980er Jahren findet der SUEDE seinen Platz in der aufkommenden Hip-Hop-Kultur. Vor allem Breakdance-Gruppen - sogenannte B-Boy-Crews - machen sich den Schuh zu eigen. Sie sind auf der Suche nach Schuhen, die Bewegungsfreiheit ermöglichen, Halt bieten und starken Belastungen standhalten. Der SUEDE erfüllt diese Anforderungen. Aus dem Trainingsschuh wird ein Straßenschuh. Auch die Skateboarding-Kultur nimmt den SUEDE auf und interpretiert ihn auf ihre Weise.
Auch in den folgenden Jahrzehnten bleibt die SUEDE präsent. Materialien werden variiert, Farben erweitert und Kollaborationen geschaffen. Im Jahr 2018 feiert PUMA das 50-jährige Jubiläum des Modells. Im Jahr 2020 folgt eine besondere Hommage: eine streng limitierte Auflage zu Ehren von Tommie Smith. Nur 307 Paar werden produziert - seine Startnummer bei den Olympischen Spielen 1968.
Ein Klassiker, der nicht stillsteht
In diesem Jahr erzählt PUMA im Rahmen der Pariser Modewoche die Geschichte der SUEDE neu. Vom 21. bis 24. Januar wird das SUEDE-Haus in der Galerie Joseph, 7 Rue Froissart, im Pariser Stadtteil Marais eröffnet.Paris ist kein Zufall. Nur wenige Städte verkörpern die Schnittmenge von Mode, Straßenkultur, Musik und Stil so deutlich. Im SUEDE House wird die Geschichte des SUEDE anhand von Archivmaterial und ausgewählten Perspektiven aus der Street-, Skate- und Basketball-Kultur erzählt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des Modells - von seinen sportlichen Ursprüngen bis zu seiner Präsenz im heutigen urbanen Kontext.
Indem PUMA sich auf seine ikonischen Wurzeln besinnt - und sie durch die Brille von heute neu interpretiert - bereitet PUMA den SUEDE auf seine nächste Ära vor. Paris ist nur der Anfang. Bleiben Sie dran.
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Damit wir so viele Menschen wie möglich erreichen und ihr in die PUMA Welt eintauchen könnt, bieten wir CATch up jetzt auf Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch an. Die Übersetzungen werden automatisch erstellt und können deswegen Fehler enthalten.